Futter richtig lagern – Tipps für Trocken- & Nassfutter
Ob Trockenfutter, Nassfutter oder Snacks – was du deinem Hund fütterst, verdient nicht nur bei der Auswahl, sondern auch bei der Lagerung volle Aufmerksamkeit. Denn selbst das beste Futter verliert an Qualität, wenn es falsch gelagert wird – was langfristig die Gesundheit deines Vierbeiners gefährden kann. Damit dein Hund täglich frisches und sicheres Futter genießen kann, zeigen wir dir, worauf es bei der Aufbewahrung wirklich ankommt.
Warum ist richtige Lagerung so wichtig?
Viele Hundebesitzer achten auf hochwertige Inhaltsstoffe und artgerechte Ernährung – vergessen aber, dass auch das Verfallsdatum, Sauerstoff, Licht, Hitze oder Feuchtigkeit großen Einfluss auf die Qualität von Hundefutter haben.
Falsch gelagertes Futter kann:
-
an Nährwert verlieren
-
Schimmel oder Bakterien bilden
-
unangenehm riechen oder ranzig schmecken
-
Magen-Darm-Probleme verursachen
-
sogar schädlich oder ungenießbar werden
Richtiges Lagern bedeutet also: Sicherheit, Frische und Geschmack für deinen Hund – bei gleichzeitig längerer Haltbarkeit und weniger Verschwendung.
🥣 Trockenfutter richtig lagern: So bleibt es lange frisch
Trockenfutter ist beliebt, weil es praktisch, lange haltbar und leicht zu dosieren ist. Dennoch kann es bei falscher Aufbewahrung schnell austrocknen, oxidieren oder sogar Schädlinge anziehen.
Die besten Lager-Tipps für Trockenfutter:
✅ In der Originalverpackung lassen: Diese schützt meist optimal vor Licht und Feuchtigkeit. Wenn du das Futter umfüllst, bewahre die Verpackung zur Sicherheit (z. B. MHD, Sorte) auf.
✅ Luftdicht verschließen: Verwende stabile, lebensmittelechte Futtertonnen oder Vorratsbehälter mit gut schließendem Deckel – am besten BPA-frei oder aus Edelstahl.
✅ Trocken & kühl lagern: Ein kühler, dunkler Ort wie eine Speisekammer ist ideal. Lagere Trockenfutter nie in der Nähe von Heizungen, Fenstern oder dem Herd.
✅ Regelmäßig reinigen: Rückstände und Fettablagerungen können ranzig werden. Säubere die Boxen zwischen neuen Füllungen mit heißem Wasser und Spülmittel.

🥫 Nassfutter richtig aufbewahren: Geöffnet ist nicht gleich sicher
Nassfutter ist besonders schmackhaft, enthält viel Feuchtigkeit – und verdirbt schneller. Deshalb ist hier noch mehr Sorgfalt gefragt.
Vor dem Öffnen:
-
Kühl und dunkel lagern (z. B. Vorratsschrank)
-
MHD kontrollieren, bei Dosen mit Beulen oder Rost lieber entsorgen
-
Nicht in warmen oder feuchten Räumen lagern
Nach dem Öffnen:
-
Reste sofort in einen sauberen, luftdichten Behälter umfüllen
-
Innerhalb von 24 bis max. 48 Stunden im Kühlschrank verbrauchen
-
Nicht in der Dose lassen, da sich Metalle lösen und Geschmack sowie Verträglichkeit beeinträchtigen können
💡 Tipp: Lass das Futter vor dem Servieren auf Zimmertemperatur kommen – das schmeckt den meisten Hunden besser und ist magenfreundlicher.
🚫 Häufige Lagerfehler bei Hundefutter
-
❌ Trockenfutter in offenen Säcken lagern
-
❌ Geöffnete Nassfutterdosen im Kühlschrank aufbewahren
-
❌ Futter auf dem Balkon oder in der Garage lagern (Feuchtigkeit & Temperaturschwankungen!)
-
❌ Alte Futterreste mit neuem Futter mischen
📦 Clever haushalten: Großeinkauf oder kleinere Portionen?
Viele greifen zu XXL-Packungen, um Geld zu sparen. Doch das rechnet sich nur, wenn du das Futter auch richtig lagerst und dein Hund es rechtzeitig aufbraucht. Für kleinere Haushalte lohnt sich oft der Kauf von kleineren Mengen, um Frische und Abwechslung zu gewährleisten.
Produkte wie das Nassfutter Huhn & Kartoffel von Futternasera sind in praktischen Einzelportionen erhältlich – ideal für eine einfache, hygienische Lagerung und Fütterung ohne Reste.
🐶 Weitere Tipps für den Alltag
-
Snacks & Leckerlis: Auch hier auf luftdichte Verpackung achten, besonders bei natürlichen oder selbstgebackenen Varianten.
-
Reinigung: Futterstation, Näpfe und Lagerbehälter regelmäßig reinigen – mind. 1x pro Woche.
-
Rotieren: Ältere Futtervorräte zuerst verbrauchen („First in – First out“).
